Geschäftskonto

zwei Konten

Es gibt sehr gute Gründe, Privates und Geschäftliches zu trennen, insbesondere durch Trennung der Geldflüße. Hierfür sollte jeder Unternehmer mindestens zwei Konten besitzen -> ein Firmenkonto und ein Privatkonto.

Durch die strikte Trennung der privaten und geschäftlichen Geldflüsse wird es wesentlich einfacher, Aussagen über das eigene Unternehmen zu treffen und den Überblich zu behalten z.B. über die Liquidität des Unternehmens, wie viele Gewinne erzielt werden oder z.B. wie hoch die Entnahmen aus dem Unternehmen sind. Durch diese Trennung der Geldströme sollte es selbst Laien leicht fallen, die Bilanz zu verstehen.
Es fallen im Übrigen weniger Buchungen bei der Buchführung an und somit weniger Kosten für den Buchhalter. Allein schon die Arbeit für den Buchhalter ist wesentlich einfacher, wenn er nur geschäftliche Buchungen vorzunehmen hat und damit auch die Bereitschaft des Buchhalters, für weniger Aufwand weniger Geld zu verlangen.

Aber auch an das Finanzamt denken. Die Betriebsunterlagen werden nur dann zur Berechnung der Steuer anerkannt, wenn diese ordentlich geführt sind, d.h. ein fachkundiger fremder Dritter sich in kürzester Zeit einen Überblick verschaffen kann. Die generell vermutete Beweiskraft der Betriebsunterlagen inklusive Buchführung geht verloren, wenn die Unterlagen unübersichtlich sind und ein fremder Dritter sich nicht in kürzester Zeit einen Überblick verschaffen kann.
Dann kann es passieren, dass das Finanzamt die Buchführung und damit die vermutete Beweiskraft der Buchführung verwirft und dadurch die Möglichkeit erhält, die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen. Die Folge einer Schätzung ist in der Regel, dass der Gewinn höher geschäzt wird, als der Gewinn laut Buchführung und daduch höhere Steuern entstehen.

Der vermeintliche Aufwand und die ggf. damit verbundenen Kosten für zwei Konten ist/sind gut investierte(r) Aufwand/Kosten. Dies zeigt sich deutlich, wenn man die zuvor genannten Vorteile gegenrechnet.