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Die private Krankenversicherung als kleines Extra

Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bieten ihren Versicherten einen Leistungskatalog an, bei dem einerseits einige Leistungen von vornherein ausgeschlossen sind und andere pauschaliert abgegolten werden, so dass man um eine private Zuzahlung nicht herum kommt.

Einen großen Teil dieser Lücken kann man durch eine private Krankenversicherung als Ergänzung schließen. Vor allem jüngere Menschen sollten hier langfristig denken, denn sie bekommen nur noch drastisch reduzierte Leistungen beim Zahnersatz und bei Sehhilfen. Dort kann man durch eine so genannte Krankenzusatzversicherung pauschalierte Zuzahlungen erhalten. Allerdings sollte man darauf achten, dass im Vertrag keine Klauseln enthalten sind, die eine Vorleistung voraussetzen, die durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung erbracht wird.

Wenn man bei den Beträgen für eine private Krankenversicherung als Grundabsicherung sparen möchte, dann reicht es heute nicht mehr aus, die Beitragssätze zu vergleichen, da diese durch eine gesetzliche Regelung vereinheitlicht worden sind. Dennoch versucht sich die Reihe der Anbieter für eine private Krankenversicherung durch verschiedene Bonusmodelle zu profilieren. Dazu gehört es auch, Tarife anzubieten bei denen beispielsweise ein Großteil der Kosten für alternative Behandlungen durch Heilpraktiker oder für Akupunktur mit übernommen werden.

Eine große private Krankenversicherung wirbt zum Beispiel damit, dass nach einer erfolgten Feststellung der Notwendigkeit durch einen deutschen Arzt sogar Behandlungen im Ausland pauschal bezahlt werden. So kann man die Zuzahlungen für Zahnersatz dramatisch senken, ohne auf gute Qualität verzichten zu müssen.